Peter Green
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Der vielleicht größte weiße Bluesgitarrist jemals. Begonnen hat er seine Karriere bei John Mayall & The Bluesbreakers, wo er prominenterweise Eric Clapton abgelöst hatte (der auszog um Cream zu gründen). Als Green dort genug hatte, hat er zusammen mit Mick Fleetwood Fleetwood Mac gegründet. Wer weiß den heute noch, dass Santanas Hit "Black Magic Woman" von Peter Green geschrieben wurde?
Leider leider kam er mit dem Drogenkonsum nicht zurecht und hat sich irgendwann selbst auseinandergenommen. Vorher hat er uns allerdings noch einige fantastische Solo LPs beschert: "In The Skies" sollte jeder Blueser mal gehört haben, vor allem den Titel "Slabo Day".
Cheers!
>>By Doc. K. (Thursday, 19 Jan 2006 21:48)
Hi, schöner Abriss von Greens Leben.
Der Bezug zu "Black Magic Woman" ist gut, denn wenn man jemandem erklären will, wo der Unterschied zwischen Fleetwood Mac und Fleetwood Mac liegt, braucht man eigentlich nur die Songs "Black Magic Woman" und "Tell me Lies" zu nennen. Die beiden dürften die meißten kennen und sollte eigentlich auch schon den krassesten Gegensatz verdeutlichen können...
Aber Green - im Gegensatz zu Burdon - hat es irgendwie geschafft, seine geniale Kreativität zu behalten. Und wenn man sich überlegt, was der Kerl alles durchgemacht hat und was er alles ausgehalten haben muss, dann muss mal vor seiner "neuen" Gruppierung, der "Peter Green Splinter Group", eigentlich nur noch den Hut ziehen. Phantastisch. Wie früher - wenn auch nicht ganz so psychedelisch und auf Improvisation ausgelegt. Aber definitiv einer der größten weißen Blueser und Souler, die es überhaupt gibt.
Die Geschichte mit den John Mayall's Bluesbrakers ist übrigens nicht komplett ohne dies: Clapton war irgendwann einfach weg. Auf Urlaub oder so. Da braucht man Ersatz und Green hat Mayall angebettelt, vorspielen zu dürfen. Er durfte und Mayall war begeistert! Green auf der anderen Seite war nicht begeistert, als er nach einigen Monaten mitbekam, dass Clapton wieder da war und bei den Bluesbrakers wieder die lead guitar übernehmen wollte. Ergo: Green war draußen. Irgendwann hat Clapton dann Cream mitgegründet und Green wurde gefragt, ob er wieder bei den Bluesbrakers mitmischen wolle. Was er dann ja auch gemacht hat^^ "A hard road" war das erste Album der John Mayall's Bluesbrakers, dass ohne Clapton und mit Green an der lead guitar rauskam und kaum ein Fan konnte bei den meißten Songs sagen, ob da gerade Green oder Clapton zur Gitarre gegriffen hat: Green war einfach zu gut. Ging bei manchen Songs einfach nicht mehr rauszuhören...
Und um an dieser Stelle mal meine persönliche Bewertung abzugeben: Ich finde, dass Claptons Gitarrenstil und seine Technik, Gitarre zu spielen über Green steht. Aber Green kommt da nahe ran. Green, auf der anderen Seite, hat wesentlich mehr feeling in seiner Gitarre. Bei ihm spüre ich bei jedem Song, dass das Green ist. Wenn Green spielt, dann spürt man einfach seine abgöttische Liebe zum Blues und zum Soul. Während Clapton durchaus eine ganze Menge Songs hat, auf den er einfach nur gut Gitarre spielt.
>>By hurrtz (Sunday, 26 Feb 2006 06:58)
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