Love Spirals Downwards

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Love Spirals Downwards, oder kurz auch L.S.D. - hohohooo, ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt, werden von den immereinordnungswütigen Musikjournalisten zum Ethereal sortiert.

Ethereal, was ist das jetzt schon wieder? Ethereal nennt man in den USA eine musikalische Unterschublade des Dark Wave, oder Gothik, oder wie auch immer, und beschreibt eine romantische, ätherische (ethereal), sanfte Musik, die von entrücktem Frauengesang und schwebenden Gitarren getragen wird. Oft werden klassische Instrumente wie Streich-, Blas- und Saiteninstrumente verwendet, also Geigen, Oboen etc. Fundament ist dabei oft ein elektonischer Soundteppich, stark Ambientlastig.

Die frühen Cocteau Twins wären als Orientierungshilfe der legitime Wegweiser.

L.S.D. machen seit ca. 1992 Musik und haben sich stetig weiterentwickelt. Am Anfang klang es noch sehr nach den Cocteau Twins, unterschied sich aber durch den Gesang von Suzanne Perry, die einen eher mittelalterlichen Stil pflegte, nahe am neofolk (neofolk, muß man jetzt selber nachschlagen, aber einer der wichtigsten Vertreter wären Death in June).

Auf der Flux klingen L.S.D. wie die Cocteau Twins auf drum'n'bass, will heißen, sphärisch, schwebend, getragen, weltentrückt, aber mit breakbeats und tiefen Bässen. Sehr gelungen, wie finde.

>>By nordwind   (Monday, 20 Mar 2006 14:27)



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